Die Farbkombinationen der französischen Impressionisten.
Monet und Renoir, die Meister im Einfangen des Lichts, einer bestimmten Tageszeit oder einer Atmosphäre. Der bewusst positiven und euphorischen Darstellung des Gesehenen.
Oder besser noch die feinen Farbabstufungen von Paul Cezanne, welche nicht nur den kalt-warm Aspekt der Farbe berücksichtigte sondern auch den Tonwert und die vielfältigen, reichhaltigen Nuancen seiner Farbelemente, die weit weg sind vom Einfangen des flüchtigen Augenblicks. Eher den Anspruch auf Wiedergabe von ewigen Werten des Dargestellten erheben.
Und was hat das alles mit dem Web zu tun?
Wahrscheinlich nicht viel. Mit dem was wir sehen auf unserem Desktop? Wenn die Webdesigner ein wenig Wissen von dem haben was unser ästhetisches Empfinden in den letzten hundert Jahren geprägt hat, sehen wir eventuell etwas Neues.
Aber vielleicht ist dieses Neue schon einige Jahre alt und wird dem normalen Windows-User für immer verschlossen bleiben
Die Mausbenutzer wissen garnichts von der Schnelligkeit und der Ästhetik einer Konsole. Besonders wenn man den Hintergrund auf transparent einstellen kann und die Buchstaben auf leuchtend grün !
Wahrscheinlich würden sie dann sagen : Boah geil, das ist cool !
Aber eigentlich ist das ‘erfrischend alt ‘
